Ohrpiercing

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Ohrpiercing

Unter dem Begriff des Ohrpiercing werden verschiedene Piercings im Bereich der Ohren zusammengefasst. Zu den wohl bekanntesten Ohrpiercings gehören die Arten Conch, Daith, Fleischtunnel, Helix, Rook und Tragus. Die Heilungsdauer kann bei einem Ohrpiercing zwischen zwei und acht Monaten betragen. Die meisten Ohrpiercings entstanden in den 90er Jahren und wurden überwiegend nur in bestimmten Kreisen getragen.

Unter einem Fleischtunnel wird ein Piercingschmuck verstanden, welcher zumeist aus Titan, Silikon, Edelstahl oder Horn gefertigt wurde. Dieser geweitete Piercing ist in Form eines runden Lochs gestaltet und dient dazu, das Ohr zu weiten. Der Tragus-Piercing wird am Eingang des Gehörkanals in die Ohrmuschel gestochen.

Der Daith ist ein Ohrpiercing, der zwischen der innersten Auswölbung der Ohrmuschel und der waagerechten Brücke getragen wird. Besonders bekannt ist der Helix-Ohrpiercing, welcher sich an der Helix des Ohres befindet: Die Helix ist die wulstige Umrandung der Ohrmuschel, die aus Knorpel besteht. Der Helix-Ohrpiercing wird vermehrt in westlichen Kulturkreisen getragen. Bei vielen Volksgruppen gehört der Helix-Piercing aber auch zum traditionellen Schmuck.

Der Industrial-Piercing, der auch als Scaffold-Piercing bezeichnet wird, wird am oberen Rand der Ohrmuschel angebracht. Der Industrial-Ohrpiercing kann sowohl auf der Außen- als auch auf der Innenseite des Ohres gestochen werden, sodass noch ein Barbell zwischen beide Piercings getragen werden kann.

Der Rook-Ohrpiercing ist ein Piercing der auf dem Knorpelsteg des Ohres sitzt. Der Rook-Ohrpiercing ist ziemlich selten und wurde in den 90er Jahren nur vereinzelt getragen. Der Snug-Ohrpiercing wird durch den Ohrknorpel durchgestochen und sitzt parallel zur Ohrkante. Ein Conch ist ein Ohrpiercing der durch die Mitte des Ohres gestochen wird und auf beiden Seiten des Ohres mit einer kleinen Kugel versehen ist.